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Bald
nach Beendigung des 2. Weltkrieges entstand in
unseren Dörfern eine Form des Vereinslebens, die
bis zu diesem Zeitpunkt nur in größeren Orten
schon Fuß gefaßt hatte: Sportvereine wurden ins
Leben gerufen, König Fußball hielt seinen Einzug.
So auch in Gutenthal, Hunolstein, Weiperath und
auch im kleinsten Dorf unseres Einzugsgebietes, in
Odert.
Der SV Gutenthal wurde schon
1947 gegründet, der SV Weiperath, dem sich
auch die Spieler und Mitglieder aus Hunolstein
anschlossen, 1949. In ungezählten Freizeitstunden
machten sich die Gutenthaler Jungmänner daran, auf
dem Gutenthaler Teil auf den Wacken in mühseliger
Hack-, Grab- und Schaufelarbeit einen Sportplatz
herzustellen. Gleiches gilt sicher auch für die
Weiperather und Hunolsteiner Fußballer, die ihren
Sportplatz auf dem Weiperather Teil der Wacken
herrichteten, wo er ja heute noch
liegt.
In beiden Sportvereinen wuchs
erfreulicherweise bald die Einsicht, dass man
anstatt gegeneinander auch miteinander Fußball
spielen könne. Die damals in den beiden Vereinen
Verantwortlichen fassten den für diese Zeit
mutigen und im nachhinein einzig richtigen
Entschluss des Zusammengehens in Gestalt einer
Fusion beider Vereine. Dieser begrüßenswerte
Gedanke resultierte aus der Tatsache, dass beide
Vereine nach einem schwungvollen Beginn bald in
bedrohliche Schwierigkeiten bezüglich der
Mannschaftsaufstellung gerieten.
So trat am 1. Mai 1951 auf
einer Gründungsversammlung im Weiperather
Vereinslokal Rustige ein neuer Verein ins Leben,
dessen Einzugsbereich rund 1000 Einwohner umfasste
und dadurch die Gewähr besserer
Entfaltungsmöglichkeiten bot und die Schwelle des
Nullwachstums bald überschreiten würde. Unter
mehreren Vorschlägen einigten sich die
Gründungsmitglieder auf den neuen Namen SSV
Dhrontal, den der damalige Lehrer von Hunolstein,
Herr Seemann, angeregt hatte. Es dauerte zwar eine
geraume Zeit, bis sich die richtige Schreibweise
herumgesprochen und im letzten Winkel bekannt war,
dass sich hinter dem Namen Dhrontal kein Dorf
verbarg. Mit der bescheidenen Anzahl von ca. 35
Mitgliedern wagte der neue Verein seinen Weg in
eine ungewisse Zukunft, die sich im Rückblick aber
als sehr erfolgreich erwies. Erwähnenswert und
erfreulich ist die Tatsache anzumerken, dass von
den Männern der ersten Stunde eine beachtliche
Anzahl dem Verein bis heute die Treue gehalten
haben.
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Gründungsmannschaft des SSV
Dhrontal
Folgende Spieler sind auf dem
Bild zu sehen (von bilder nach
rechts)
Obere
Reihe:
Alois Nau, Ernst Schneider,
Viktor Peters, Helmuth Göhl,
Hermann Merschbächer, Oskar
Klein, Manfred Göhl, August
Haase
Untere
Reihe:
Gustaf Brüschmann, Hermann
Billen, Paul Linn
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Dem
Sitzungsprotokoll der Gründungsversammlung
entnehmen wir, dass der Lehrer von Weiperath, Herr
Ernst Schneider, sich für das Amt des ersten
Vorsitzenden zur Verfügung stellte und unter
seinen Nachfolgern als Jugendleiter fungierte,
denn bald nach der Vereinsgründung trat eine
Jugendmannschaft in
Erscheinung.
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Der
SSV Dhrontal war gleich in der beneidenswerten
Situation, durch die Fusion über einen Hartplatz
auf der Gemarkung Gutenthal und einen Grasplatz
auf der Gemarkung Weiperath verfügen zu können.
Dieser glückliche Umstand wurde wechselweise von
der Vereinsführung und den Spielern pfiffig
ausgenutzt: Gegen Mannschaften mit eigenem
Hartplatz spielten die Dhrontaler auf dem
Weiperather Grasplatz, in der umgekehrten
Situation wichen sie auf den Gutenthaler Hartplatz
aus.
Die aus Spielern von Gutenthal,
Hunolstein, Weiperath und Odert neu formierte
Mannschaft begann ihren Weg in der 1. Kreisklasse,
wurde bei 12 gewonnen Spielen, einem Unentschieden
und nur einer Niederlage auf Anhieb Kreismeister
und stieg in die A-Klasse auf.
Die II. Mannschaft begann ihren
Spielbetrieb in der Kreisklasse 2 und wurde
lediglich Tabellenletzter. Da in der Anfangszeit
des SSV Dhrontal der damalige Gönner des Vereins,
Herr Alois Schneider, die I. und auch die II.
Mannschaft sowie die Zuschauer mit seinem Lastauto
gegen geringes Entgelt zu allen Auswärtsspielen
beförderte, wurde der Wunsch an den Fußballverband
gestellt, wegen Überlastung des Lastautos nicht
beide Mannschaften gleichzeitig auswärts antreten
zu lassen. Aus Sparsamkeitsgründen wurde ebenfalls
versucht, Spielansetzungen so zu beantragen, daß
die Dhrontaler zusammen mit einer anderen
Mannschaft aus der unmittelbaren Nachbarschaft am
selben Sonntag Spiele z. B. in den Räumen
Malborn/Thiergarten oder auch
Stipshausen/Hottenbach, wegen gemeinsamer Anreise,
bekamen. Die Schiedsrichter wurden auch
mitgenommen
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Zugehörigkeit
zur neugebildeten A-Klasse brachte es mit sich,
daß die I.-Mannschaft ein gern gesehener
Spielpartner bei Sportwerbeveranstaltugen war, und
Spieler des SSV Dhrontal wurden regelmäßig bei der
Aufstellung von Auswahlmannschaften
nominiert.
Ein erstes sportlich
herausragendes Ereignis war 1953 der Besuch des
1.FC Köln auf dem Hunsrück mit einem Gastspiel
gegen den SSV Dhrontal in Weiperath. Neben der
Erkenntnis, daß woanders noch besser Fußball
gespielt werden kann, blieb außer der Werbung für
den Fußballsport ein für die damalige Zeit
beachtlicher Reinerlös von rund 135,- DM
übrig.
Auch im damals als Ausland
geltenden Saarland war Dhrontal ein willkommener
Spielpartner. Spiele gegen klassenhöhere
Mannschaften wie Schiffweiler, Heinitz und Merzig
wurden ausgetragen.
Nach dem zwischenzeitlichen
Abstieg aus der A- und B-Klasse und einem kurzen
Gastspiel in der C-Klasse, erreichte die
I.-Mannschaft in der Spielzeit 1955/56 die
Meisterschaft in dieser Klasse und stieg erst
wieder in die B-Klasse und ein Jahr später
nochmals in die A-Klasse auf. Bis in die Saison
1959/60 wurde die A-Liga behaupet, aber dann kam
es knüppeldick.
Der SSV Dhrontal stellte am
17.2.1960 den Antrag an den Vorstand des
Fußballkreises Bernkastel, die I.-Mannschaft des
SSV wegen Mannschaftsschwierigkeiten aus dem
laufenden Spielbetrieb zurückzuziehen. Durch
langwierige Verletzungen und unnötigerweise auch
sportliche Sperren von mehreren Spielern war ein
Weiterspielen im Frühjahr 1960 nicht mehr möglich.
Nach drei Platzverweisen in einem Spiel,
Platzsperre und Geldstrafen und einem zweimaligen
Nichtantreten wurde der SSV Dhrontal vom
Spielbetrieb ausgeschlossen. Die Folge war der
Abstieg in die B-Klasse.
Trotzdem konnte für das
Spieljahr 1960/61 wieder eine Mannschaft gemeldet
werden und der Spielbetrieb wurde wieder
aufgenommen und so dümpelte Dhrontal in den
nächsten Jahren in der B-Liga mehr schlecht als
recht dahin.
Als dann in der Folgezeit eine
neue Generation an jungen Spielern aus allen
Ortschaften nach und nach die Mannschaft
verstärkte, ging es mit Dhrontal langsam wieder
aufwärts. Auch die Rückkehr einheimischer Spieler
aus anderen Vereinen war für unseren Verein ein
Glücksfall. In der Spielzeit 1963/64 wurde schon
wieder mit guten Ergebnissen an das Tor zur
nächsthöheren Fußballklasse angeklopft und in
folgenden Saison war es dann endlich soweit:
Meisterschaft in der II. Kreisklasse Bernkastel
verbunden mit dem Aufstieg in die I.
Kreisklasse.
In diesem Meisterjahr begann
auch der erste Umbau des Weiperather Sportplatzes
mit Einebnung, Entwässerung und Bau eines
einfachen Umkleide- und Unterstellgebäudes,
welches heute noch als Garage und Geräteschuppen
genutzt wird. Während der Baumaßnahme in Weiperath
sind alle Heimspiele auf dem kleinen Ausweichplatz
in Hunolstein ausgetragen worden.
Ein weiterer Glücksfall für den
SSV Dhrontal im Meisterjahr 1964/65 war die
Versetzung des Lehrers Hermann Schömer von
Niederemmel an die Grundschule von Hunolstein. Er
brachte sich als Kenner der Fußballmaterie voll in
den SSV Dhrontal ein, zuerst als Jugendleiter und
später als Vereinsfunktionär und
Schriftführer.
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1. Mannschaft 1964/65 - Meister
der II. Kreisklasse
Folgende Spieler sind auf dem
Bild zu sehen (von bilder nach
rechts)
Obere Reihe:
Hornberg Gerhard, Knob Heinz, Peters Alfons, Göhl
Manfred,
Hornberg
Horst
Mittlere Reihe:
Trierweiler Peter, Reitz Josef, Knob
Alfred
Untere Reihe:
Gauer Werner, Bungert Berthold, Klein
Werner
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Der sportliche Höhenflug
unseres Vereins ging auch in der neuen I.
Kreisklasse weiter, so wurde im ersten Jahr der
Zugehörigkeit bei 98 geschossenen Toren ein
nochmaliger Aufstieg in eine höhere Spielklasse
nur um ein Pünktchen verpasst.
Erstmals wurde von Dhrontal
eine C-Jugend in den Spielbetrieb geschickt und
eine II. Mannschaft ist neu geründet
worden.
Das folgende Jahr verlief ruhig
ohne besondere Vorkommnisse. Die Saison 1967/68
hatte wieder Höhepunkte aufzuweisen. So wurde die
Umbau- und Neubaumaßnahme Sportplatz Weiperath
fertiggestellt, und die I. Mannschaft errang die
Meisterschaft in der I. Kreisklasse Bernkastel und
den Aufstieg in die neugegründete A-Klasse Mosel,
welche sich über die Kreise Bernkastel, Wittlich
und Zell erstreckte.
Die erste Saison in der neuen
A-Liga konnte nach einem miserablen Start noch mit
einem hervorragenden 4. Tabellenplatz
abgeschlossen werden.
Im Jahr 1969 begann für die
Fußballler vom SSV Dhrontal eine neue
Zeitrechnung. Auf Wunsch und Anregung der Spieler
ist ein regelmäßiger Trainingsbetrieb aufgenommen
worden. Einmal in der Woche, im Sommer auf dem
Schulsportplatz in Gutenthal und im Winter in der
`Sporthalle` Gemeindehaus Hunolstein. Später ist
in Gutenthal eine gebrauchte Beleuchtungsanlage
mit 8 Lampen zu je 500 Watt aufgebaut worden,
hauptsächlich wurde Kondition gebolzt und
Balltechnik geübt.
In diesen Zeitabschnitt fällt
auch die Ersterscheinung der Vereinszeitschrift
`Dhrontaler Sport-Echo`, welche über mehrere Jahre
ein fester Bestandteil mit sportlichen und
heiteren Berichten im Vereinsleben
darstellte.
Die Saison 1969/70 verlief in
den Punktspielen relativ normal ab, jedoch in den
DFB-Pokalspielen machte Dhrontal erstmals
überregional auf sich aufmerksam, wobei
Bezirksligamannschaften wie Mertesdorf und Leiwen
ausgeschaltet werden konnten. Eine weiter
Steigerung erfolgte in der Spielzeit 1970/71. Nach
einem zähen ringen über die gesamte Saison lag
Dhrontal mit der Mannschaft aus
Mühlheim/Brauneberg punktgleich auf dem 1.
Tabellenplatz der A-Klasse Mosel und ein
Entscheidungsspiel über Meisterschaft und Aufstieg
in die Bezirksliga war notwendig. Ersatzgeschwächt
musste man in Longkamp vor über 500 Zuschauern mit
einer 1:2 Niederlage n. V. als 2. Sieger vom Platz
gehen.
Im DFB-Pokalwettbewerb machte
Dhrontal auch diese Saison mit Spielen gegen
Mertesdorf, Daun und den VFL Trier auf sich
aufmerksam.
Einer verkorksten Saison
1971/72 folgte das Meisterjahr 1972/73. Was der
Mannschaft zwei Jahre vorher noch nicht vergönnt
war, ist diesmal erreicht worden: Meister der
A-Klasse Mosel und erstmals Aufstieg in die
Bezirksklasse Trier.
Der Aufstieg in die Bezirksliga
stellte sowohl für die Mannschaft als auch für den
Verein SSV Dhrontal selbst eine riesen
Herrausforderung dar. Verstärkung der Mannschaft
durch auswärtige Spieler, eine enorme
Trainingsbreitschaft von Spielern und Trainer
sowie die Begeisterung des gesamten Umfeldes
sollten das Risiko Bezirksliga nicht zu einem
Abenteuer werden lassen. Spiele zu Hasue gegen den
VFL Trier, Ehrang, Wittlich, aber auch in Bitburg
und Prüm sind noch einige Zuschauern und Spielern
in Erinnerung.
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1. Mannschaft 1973/74 -
Bezirksliga
Folgende Spieler sind auf dem
Bild zu sehen (von bilder nach
rechts)
Obere Reihe:
Vorsitzender Knob Alfred, Thees Alfred, Knob Hans,
Greber Alfred, Knob Anton, Reitz Josef, Thees
Karl-Heinz, Manfred Knob, Heiser
Michael,
Stein Norbert, Trainer Knob
Heinz
Untere Reihe:
Marx Ernst, Schneider Karl-Heinz, Gröber Georg,
Lieser Joachim, Boujong Wolfgang, Bernard
Hermann
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Einsatzbereitschaft,
Unbekümmertheit und Begeisterung reichten aber
allein bei den vorhandenen spielerischen
Möglichkeiten nicht aus, um die Klasse zu halten.
Fehlende Cleverneß, fehlende Routine und
Kaltschnäutzigkeit waren ein Manko gegenüber den
etablierten Mannschaften der
Bezirksliga.
Nach dem Abstieg in die
A-Klasse Mosel dauerte es diesmal bis zum Jahr
1978, bis der SSV Dhrontal wieder den Aufstieg in
die Bezirksliga Trier schaffte. Bedingt durch eine
neue Klasseneinteilung reichte Dhrontal ein 4.
Tabellenplatz am Saisonende 1977/78 in der
A-Klasse, um in die Bezirksliga
aufzusteigen.
Die neue Saison war von Anfang
an geprägt von einem Kampf gegen den Abstieg,
welcher letztlich in einem denkwürdigen
Entscheidungsspiel am 24.6.1979 in Salmrohr gegen
den Sv Badem mit einem 2:1 Sieg n. V. abgewendet
werden konnte.
Allen Vorhersagen zum Trotz
wurde das 2. Spieljahr in der Bezirksliga nicht
schwerer als die 1. Saison, denn Dhrontal schaffte
zum zweiten Mal, diesmal mit einem ausgeglichenen
Punktestand und einem gesicherten Mittelfeldplatz,
den Klassenerhalt.
Die Saison 1980/81, das 3. Jahr
in der Bezirksklasse West, endete dann mit einem
erneuten Abstieg in die A-Klasse Mosel. Selbst in
Relegationsspielen gegen die Vizemeister der
A-Klasse des Bezirks Trier war die Bezirksliga
nicht mehr zu halten. Letzlich setzte sich die
Erkenntnis durch, dass mit dem vorhandenen
Spielermaterial und den finanziellen Möglichkeiten
die Bezirksliga für den SSV Dhrontal auf Dauer
eine Nummer zu groß war.
Jedoch auf einem anderen Sektor
hatte der SSV Dhrontal im Jahre 1981 etwas
Besonderes zu feiern.
In den Jahren 1979 bis 1981
wurde der Weiperather Sportplatz total umgestaltet
und umgebaut. Das bisher als Wiese anzusehende
Spielfeld ist um 90 Grad gedreht und als
Rasenspielfeld mit den erforderlichen
Entwässerungsleitungen komplett neu einplaniert
und angelegt worden.
Zum Gesamtkonzept gehörte auch
der Neubau eines Umkleidegebäudes mit den
erforderlichen Wasch- und Duschmöglichkeiten als
Club- und Vereinshaus des SSV Dhrontal, als neuer
Mittelpunkt des Vereinslebens.
Bei einem Kostenaufwand von
rund 575.000,- DM, welcher überwiegend durch
Zuschüsse vom Land, dem Kreis und der Gemeinde
Morbach abgedeckt war, blieb dem SSV noch ein
Eigenanteil von ca. 125.000,- DM. In ungezählten
Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder aller
Handwerkszweige freiwillig und kostenlos
mitgeholfen, dass die Sportanlage im Sommer 1981
ihrer Bestimmung übergeben werden
konnte.
Die Feier zur Einweihung der
neuen Sportanlage des SSV Dhrontal erfolgte vom
28. Juni -1. Juli 1981 in Verbindung
mit dem 30-jährigen Bestehen des
Vereins.
Nach den obligatorischen
Festreden und der Einsegnung durch Pastor Casper
war es der Gründungsmannschaften des SSV Dhrontal
aus 1951 vorbehalten, das erste Spiel auf dem
Rasen gegen eine Auswahl ähnlichen Alters
auszutragen. Es folgten weitere Turnier- und
Auswahlspiele über die gesamten
Tage.
Der kulturelle und
gesellschaftliche Teil der Einweihungsfeier fand
überwiegend im großen Feszelt oberhalb des
Sportplatzes statt. Familiennachmittag, Auftritt
eines Kinderchores aus unseren Ortschaften,
Veteranenturnen, Ehrungen von Vereinsmitgliedern
sowie Tanzmusik im Festzelt sind heute noch in
Erinnerung. Glanzstück der Festveranstaltung war
der Auftritt der aus Funk und Fernsehen bekannten
Musikgruppe Òberkrainer ´Sextett´. In einer
Vereinsniederschrift ist darüber folgendes
festgehalten: ´Mit großer Spannung wurde der
Sonntagabend mit dem Oberkrainer Sextett im
festlich geschmückten und bis auf den letzten
Platz gefüllten Festzelt erwartet. Dieser 4
Stunden Auftritt gab unserem Fest eine humorvolle
und volkstümliche Umrahmung. Selbst ein Gewitter
mit Woklenbruch konnte die Zuschauer nicht
erschrecken.
Fußballerischer Höhepunkt in
1981 war das Gastspiel der Uwe Seeler Elf mit
Seeler, Overath, Weber, Gersdorf, Wosab u.a. auf
unserer Anlage. Das Spiel mit einem 15:1 Sieg
gegen eine einheimische Auswahlmannschaft war eine
wahre Fußballdelikatesse.
Nach dem Abstieg der I.
Mannschaft aus der Bezirksliga begann für Dhrontal
in der A-Klasse wieder der Alltag. Nachdem
erfahrenene ältere Spieler die Fußballschuhe an
den bekannten Nagel gehängt und junge ehrgeizige
Spieler den Sprung in die I. Mannschaft geschafft
hatten, war Dhrontal ohne Unterbrechung bis in die
90er Jahre eine feste Größe dieser Klasse, wobei
ernsthaft nie ein Abstieg oder Aufstieg anstand.
In den Jahren 1983 bis 1994 veränderte sich die
Sportanlage DhDas Anlegen des Parkplatzes an der
Kreistraße, die Platzbefestigung um das Clubhaus,
das Anlegen des Trainingsplatzes oberhalb des
Hauptplatzes, die Schaffung des Grillplatzes, die
Installation der Trainingsbeleuchtung auf dem
Nebenplatz und viele weitere kleinere
Veränderungen sowie als letzte größere Baumaßnahme
die Erweiterung des Clubhauses in 1993 und 1994
haben ca. 100.000,- DM Gesamtkosten verursacht,
wobei der Eigenanteil der Dhrontaler bei rund
85.000,- DM lag und eine enorme Lesitung vieler
Vereinsmitglieder darstellte.
Neuland betrat der SSV DHrontal
im Jahre 1990 als erster Sportverein aus dem
hiesigen Raum mit einer Kontakaufnahme zu einem
Sportverein in der ehemaligen DDR.
Nach mehrmaligen Schreiben von
hüben und drüben und nach dem Besuch einer
Dhrontaler Delegation in Thüringen stand fest,
Partner des SSV Dhrontal in der ehem. DDR war der
Fußballclub HO Erfurt, später umbenannt in
Blau-Weiß Erfurt.
Noch ehe die D-Mark in den
neuen Bundesländern eingeführt war, erfolgte auf
Einladung zu unserem Sportfest und 40-jährigen
Vereinsjubiläum der erste Besuch der Erfurter
Fußballer in Dhrontal.
Ohne einen Pfennig Westgeld in
der Tasche hier angekommen, die DDR-Mark war bei
uns praktisch wertlos, bewirtete und beköstigte
unser Sportverein die neuen Landsleute, ebenfalls
sorgten Vereinsmitglieder für kostenlose
Übernachtungsmöglichkeiten. Der Verzehr der
Erfurter im Festzelt und auf dem Sportplatz war
durch die Ausgabe von Essen- und Getränkebons
bargeldlos geregelt. Die Unkosten unsererseits
waren weitgehend durch Landeszuschüsse
abgedeckt.
Während dieses Besuches aus dem
Osten ist auch ein erstes Fußballspiel zwischen
den Mannschaften Blau-Weiß Erfurt und Dhrontal
bestehen noch heute.
Ein Jahr später fand der
Gegenbesuch der Dhrontaler in Erfurt statt. Einige
kameradschaftliche Kontakte zwischen Erfurt und
Dhrontal bestehen noch heute.
Nach 14 Jahren ununterbrochener
Zugehörigkeit des SSV Dhrontal zur A-Klasse Mosel
wurde die Spielzeit 1994/95 eine Zittersaison
gegen den Abstieg. Nach Abschluß der Punktspiele
reichte es letzlich nur zur Teilnahme an
Entscheidungsspielen gegen Niederemmel und Platten
und man musste danach nach 1964 wieder in die
B-Klasse absteigen.
Drei Jahre Zugehörigkeit zur
B-Klasse, mit einer Reihe von Lokalkämpfen und
einem entsprechend großen Zuschauerinteresse,
reichten aus, um nach einem 2. Platz in der
Abschlußtabelle in einer Relegationsrunde gegen
Niederemmel und Wittlich II den Wiederaufstieg in
die A-Klasse Mosel perfekt zu
machen.
Die ersten drei Spieljahre nach
dem Wiederaufstieg 1998 verliefen im sportlichen
Mittelmaß. In der abgelaufenen Saison 2000/01
hatte man bis zum letzten Spieltag den Aufstieg in
die Bezirksliga vor Augen, mußte sich aber am Ende
mit dem vierten Platz begnügen.
Die 2.
Mannschaft
Seit Gründung des Vereins nimmt
auch die 2. Mannschaft am Spielbetrieb teil. Mit
Ausnahme von einigen Unterbrechungen konnte somit
immer gewährleistet werden, dass im Bedarfsfall
die 1. Mannschaft auf Spieler der 2. zurückgreifen
konnte. Bis zur Saison 1996/97 konnte man mit
eigenen Spielern die Mannschaft besetzt werden. Ab
der Saison 1997/98 wurde die Spielerdecke so dünn,
dass man gezwungen war, sich nach einem Partner
für eine Spielgemeinschaft umzusehen. Seit dieser
Zeit spielt die 2. Mannschaft in einer SG mit
Bischofsdhron, mit Ausnahme der Saison 1998/99, in
der eine Spielgemeinschaft mit dem SV Gonzerath
bestand. Als besonderes Highlight im Spielbetrieb
der 2. Mannschaft ist sicherlich die Saison
1971/72 zu nenen, in der man den Aufstieg in die
2. Kreisklasse erreichte. Als weitere Erfolge
seien hier aufgeführt die Saison 1985/86
(Staffelsieger und Kreismeister) und die Jahre
1989 und 2001, in denen man jeweils den Gemeinde-
Hallenpokal gewann.
Die
Jugendabteilung
Im Jahre 1965 nahm der SSV
Dhrontal erstmals mit einer C-Jugend am
Spielbetrieb teil. Bis zum heutigen Tag wurden in
allen Jahrgangsstufen viele Staffel- und
Kreismeisterschaften errungen. Diese Erfolge sind
Ergebnis der guten Jugendarbeit im Verein, die
auch ihre Anerkennung durch Verleihung der Urkunde
der Sepp - Herberger Stiftung fand. Ohne die
anderen Leistungen schmälern zu wollen, ist das
Spieljahr 1979/80 besonders hervorzuheben. In
diesem Spieljahr errangen alle Jugendmannschaften
des SSV Dhrontal in ihren Staffeln die
Meisterschaft. Auch im Jugendbereich wurde es
immer schwieriger, mit eigenen Spielern die
Mannschaften zu besetzen. Seit 1986 begann die
Gründung von Spielgemeinschaften.
Ohen diese SG`s wäre heute kein
Verein in der Lage, einen eigenen
Jugendspielbetrieb aufrecht zu erhalten. Die
gesellschaftlichen Veränderungen, Geburtsrückgang,
Überangebot an Freizeitaktivitäten sind einige der
Gründe für diese Schwierigkeiten. Trotz dieser
Umstände ist es uns dank des Einsatzes, unserer
Jugendbetreuer immer wieder gelungen, die
interessierten Kids für den Fußballsport zu
gewinnen und mit den jeweiligen Mannschaften am
Spielbetrieb teilnehmen zu lassen.
Alte Herren
Die Ah wurde im Jahre 1965 von
ehemaligen Spielern des SV Gutenthal gegründet.
Dazu schlossen sich dann die Spieler aus
Hunolstein und Weiperath an, woraus dann offiziell
die AH Dhrontal hervorging.
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AH Gutenthal 1963 -
64
Im Jahre 1970 wurde dann die
erste Vereinssatzung erlassen. Ein geregelter
Spielbetrieb mit Samstagsspielen wurde
aufgenommen. Trotzdem, dass altersbedingt urimmer
wieder Spieler aufhörten, konnte dies vor 3 bis 4
Jahren durch jüngere Spieler, die sich für die AH
bereit erklärten, kompensiert werden. In den
Jahren 1997/98 hatte die AH eine schwierige Phase,
da der Spielerkader immer kleiner wurde. Dies
konnte jedoch durch intergration ehemaliger
Spieler des SV Rapperath, FC Bischofsdhron un der
SG Baldenau, die sich der AH Dhrontal anschlossen
aufgefangen werden.
Bis heute ist es der Ah
gelungen, Samstags anzuterten. Hierzu der Dank des
gesamten Vorstandes an alle Spieler, die Woche für
Woche bereit sind, den Spielbetrieb aufrecht zu
erhalten.
Gleichzeitig der Appell an die
Spieler, die aus der 1. und der 2. Mannschaft
ausscheiden, sich der AH anzuschließen, damit der
Spielbetrieb weiterhin bestehen
bleibt.
Der AH Dhrontal haben bis heute
folgende Vorsitzenden vorgestanden:
Gröber Karl - Knob Alois -
Hornberg Horst - Billen Hermann - Gauer Otmar -
Stein H. Gauer - Nau Helmut - Assmann
Theo - Leinen Walter
Zur Zeit sind im Vorstand
tätig:
1. Vorsitzender: Schneider Andreas
Weitere Vorstandsmitglieder:
Christian Bernard - Norbert Bernard - Peter Ertz - Joachim
Moseler - Elmar Stein
- Gisbert Leis.
Gymnastik
Die 1. Gymnastikgruppe wurde im
Februar 1977 gegründet. Damals begann man mit 43
Personen, die in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Die
anfängliche Euphorie verflachte recht schnell, und
nach ca. 1 Jahr wurde die Gruppe wieder
aufgelöst.
Im Mai 1998 fanden sich wieder
40 Frauen aus Hunolstein, Gutenthal, Weiperath und
Odert zusammen und wollten etwas für die Fitness
tun. Die Frauen sind im Alter von 30-65 Jahren und
gehen jeden Donnerstag von 19.00 - 20.00 Uhr zum
Turnen. Und danach wird bei Marlene weiter
geturnt.
Von Mai 1998 - August 2000
wurden die Gymnastikstunden von Heike Marx aus
Haag geleitet. Sie musste eine Babypause einlegen.
Ab September 2000 ist man auf Yoga umgestiegen.
Die Leitung dieses Kurses hat Damiana Tatolie aus
Hunolstein übernommen.
Ab April 2001 gibt es im
wöchentlichen Wechsel Yoga und Gymnastik. Der
Gymnastikkurs wird von Katja Thömmes aus Haag
geleitet.
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Hier sehen Sie einen Teil
unserer Gymnastik - Damen
Obere Reihe:
Andrea Knob, Birgit Bernard, Mauuela Bastian, Ulla
Peters,
Mittlere Reihe:
Margret Alt, Maria Nau, Domiana Tatolie, Katja
Thömmes,
Monika Marx, Gertrud
Uhl
Untere Reihe:
Inge Reinhard, Hildegard Marx, Marita Bernard,
Ursula Peters
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